Ja zu mir selbst sagen.
Die Konfirmation.

Der Konfirmandenunterricht will Orientierung geben, nimmt die Wünsche und Träume der Konfirmandinnen und Konfirmanden ebenso auf wie ihre Fragen und Ängste. Doch das Wichtigste: Die Konfirmanden sollen lernen, "Ja" zu sich selbst zu sagen. Sie sollen lernen, sich selbst so anzunehmen, wie sie sind, weil Gott sie so annimmt, wie sie sind. In der Theologie heißt dies "Rechtfertigung", das Wissen, dass ich viel wert bin, weil ich Gott viel wert bin. Egal, was andere von mir denken, was sie von mir halten und für was sie mich halten: Ich weiß, dass ich o.k. bin, auch wenn ich Fehler habe, weil ich bei Gott o.k. bin.

Konfirmation heißt Bestärkung

Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen mündig und selbstständig werden, Gemeinschaft und Begleitung erleben, gesegnet und beschenkt werden, Vertrauen und Glauben erfahren. Die Konfirmation will die Jugendlichen stark machen für ihr Leben. Sie bestärkt das "Ja" Gottes in der Taufe.


Mündig werden

Zum Mündigwerden gehört, selbst Verantwortung zu übernehmen, sich eigenständig zu äußern und selbst zu entscheiden. Bei der Konfirmation sprechen junge Menschen selbst das Bekenntnis, das die Eltern und Paten bei der Taufe stellvertretend für sie gesprochen haben. Sie lernen, selbst für sich und ihre Weltsicht einzustehen.

Die gemeinsame Vorbereitung auf die Konfirmation soll dazu helfen, einen eigenen Standpunkt in Fragen des Glaubens zu finden und diesen auf das christliche Bekenntnis hin zu überdenken.


Ja zur Gemeinschaft

Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben die Gemeinschaft der Kirche vor allem in ihrer Gruppe. Dort können sie viele gute Erfahrungen machen, Gestatlungsformen des Glaubens miteinander erproben und darüber hinaus lernen, wie sie Krisen gemeinsam bewältigen können. Sie bekommen so die Gelegneheit, am Leben der Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten. Als Einzelne brauchen wir die Gemeinschaft für unseren Glauben. Deshalb werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden gefragt, ob sie Ja zu dieser Gemeinschaft der Glaubenden sagen können. Auch die Gemeinde braucht die Jungen, ihre Lebendigkeit, ihre Ideen und ihren Widerspruch. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeinde in der Konfirmation Ja sagt zu ihren Jugendlichen, für sie betet und sie begleitet.


Zugang zum Abendmahl

In vielen Gemeinden ist die Feier des Abendmahls der Höhepunkt der Konfirmation. Sie ist ein Zeichen der Gemeinscahft und bestätigt die Konfirmanden und Konfirmandinnen als Mitglieder der Gemeinde.


Rechte durch die Konfirmation

Konfirmierte können und sollen regelmäßssig am Gemeindeleben teilnehmen. Sie können das Patenamt übernehmen und sich ab dem 14. Lebensjahr aktiv an den Kirchenvorstandswahlen beteiligen. Nach staatlichem Recht dürfen Jugendliche nach Vollendung des 14. Lebensjahres selbst entscheiden, zu welchem religiösen Bekenntnis sie sich halten wollen.

Infos für Konfirmanden und Eltern

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