Ausstellung vom 25. April bis 17. Juni 2017

Die Schicksale von Christen jüdischer Herkunft sind bislang noch wenig erforscht. Da dieser Personenkreis nicht in den Mitgliederlisten der jüdischen Gemeinden verzeichnet war, blieben ihre Namen und ihre Lebensgeschichten oft unbekannt und damit vergessen.
Das Ergebnis der Volkszählung von 1939 zeigt, dass der ehemalige Obertaunuskreis innerhalb Hessens den höchsten Anteil von Christen jüdischer Herkunft aufwies.
Die Betroffenen haben meist jahrelang geschwiegen. Ihre Zugehörigkeit zur Kirche schützte sie nicht vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten. Sie wurden Opfer von Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung. Nur allzu selten bot die Kirche ihnen Schutz.

Die Ausstellung möchte zur Erinnerung an die verfolgten Christen jüdischer Herkunft beitragen und die Gemeinden anregen, sich mit diesem Thema in Zukunft stärker auseinanderzusetzen. 


Begleitveranstaltungen:

Sonntag, 23.04.2017
10 Uhr Gedenkgottesdienst in der Erlöserkirche

Dienstag, 25.04.2017, 19.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung in der Stadtbibliothek

Donnerstag, 27.04.2017
18.15 Uhr Führung durch die Ausstellung
anschließend: 19.30 Uhr Gespräch mit Zeitzeugen: Lebenswege von Christen jüdischer Herkunft

Donnerstag, 08.06.2017
18.15 Uhr Führung durch die Ausstellung

Samstag, 10.06.2017, 14 Uhr Stadtführung auf den Spuren von Christen jüdischer Herkunft.
Treffpunkt: Stadtbibliothek

Veranstalter: Ev. Stadtkirchenarbeit Bad Homburg und
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Stadtbibliothek

Sich selbst und Gott näher kommen.

Exerzitien für eine vertiefte Spiritualität
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Innehalten.

Der Raum der Stille
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Stadtkirchenpfarrerin

Astrid Bender
ist gerne für Sie da >