Das Gedächtnis der Gemeinde.
Archiv.

Die Bestände des Archivs der Erlöserkirche belaufen sich auf etwa 27 laufende Regal-Meter. Das älteste Dokument datiert aus dem Jahre 1684. Das Archiv-Gut war ursprünglich im Südwest-Turm der Erlöserkirche untergebracht und wurde in den 80'er Jahren des 20. Jahrhunderts in das Zentralarchiv der EKHN verlagert. Die Feierlichkeiten zum 90. sowie zum 100. Jahrestag der Einweihung der Erlöserkirche (17.Mai 1908 - 2008) weckten das Bedürfnis, die Bestände in vollem Umfang vor Ort verfügbar zu haben. Nachdem im Haus des Gemeindebüros ein geeigneter Unterbringungsraum gefunden war, kam das Archivgut im Jahre 2009 zurück nach Bad Homburg. Es wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder für Forschungsarbeiten insbesondere zu bauhistorischen und kunstgeschichtlichen Themen rund um die Erlöserkirche aufgesucht.


Lebendiges Archiv

Das große Ziel des Archiv-Teams ist ein lebendiges Archiv.

Aktuelle Aufgaben:

- Wer mehr über die Geschichte der Gemeinde wissen will, soll kommen und in den Dokumenten lesen können. Da das oft nur mit viel Mühe und Erfahrung möglich ist, sollen "Transkriptionen", dh Übertragungen in heute gebräuchliche Schrift, zur Verfügung gestellt werden.

- Wer ein Dokument liest oder gelesen hat, für das noch keine Transkription existiert, wird gebeten, seine bzw ihre Transkription zur Verfügung zu stellen; dann können spätere Lese-Generationen darauf aufbauen und sich anderen Dokumenten zuwenden.

- Wer in oder mit dem Archiv Forschungen durchführen will, ist dazu herzlich eingeladen; er bzw sie wird ebenfalls gebeten, angefertigte Transkriptionen zur Verfügung zu stellen und ebenso die Forschungsergebnisse.

- Das Archivgut soll Zug um Zug erschlossen werden, um so die Zugänge zu erleichtern.

- Ergebnisse der Archiv-Arbeit sollen unter der Rubrik "Mitteilungen aus dem Archiv" im Internet, im Gemeindebrief oder in anderen Formen einem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden.
 


 

Hauspostille



Die „Hauspostille“ enthält Predigten Martin Luthers zu jedem Sonntag des Kirchenjahres, die sein Schüler und Anhänger Veit Dietrich (1506-1549), später Pfarrer in St. Sebald in Nürnberg, nach eigenen Mitschriften im Jahre 1544 in Druck gehen ließ. Es handelt sich um Predigten, die Martin Luther seiner Hausgemeinschaft gehalten hat und die nach Veit Dietrichs Auffassung nun jenen Gottes Wort nahebringen soll, denen ein sonntäglicher Kirchgang nicht möglich ist oder deren Gemeinden über keinen tüchtigen Prediger verfügen.

Die Erlöserkirche verfügt über ein im Jahre 1589 gedrucktes Exemplar, das sie mit Hilfe von Spenden im Jahr des 500. Reformationsjubiläums hat restaurieren lassen können. Es ist ein anschauliches Zeugnis für die immer neu gestellte Aufgabe, das Evangelium weiterzusagen. 

 

 

Faszinierende Kirche. Seit 1908.

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